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Interview

„Cyber-Crime hinter verschlossenen Türen“

Von AXA Versicherung AG · 2014

Trotz der Weiterentwicklung von Abwehrmechanismen nehmen Hacker-Angriffe zu. Dirk Kalinowski, Produktmanager IT und Cyber beim Versicherer AXA, rät Unternehmen, sich für den Ernstfall zu rüsten.

Laut einer Umfrage ist bereits jeder fünfte Mittelständler Opfer einer Cyber-Attacke geworden. Stimmt das?

Man kann davon ausgehen, dass sogar jedes zweite Unternehmen bereits betroffen war. Datenlecks oder Hackerangriffe bleiben oft unentdeckt und nur ein Bruchteil der Opfer legt die Attacke offen. Sei es aus Furcht vor Imageschäden oder Wettbewerbsnachteilen. Vieles geschieht hinter verschlossenen Türen. Daher wird das Risiko eines Angriffs noch immer unterschätzt.

Welche Einfallstore in IT-Systeme nutzen Kriminelle?

Sie nutzen zum Beispiel Sicherheitslücken in gängiger Software. Angriffe erfolgen immer gezielter und in Zeiten von Smart Grids, mobilen Endgeräten, vollautomatischen Produktionslinien und fernüberwachten Sicherheitssystemen zugleich vielseitiger. Beliebtes Ziel sind Webseiten. Im Onlinehandel ist die Nichtverfügbarkeit der Website gleichbedeutend mit empfindlichen Umsatz­einbußen.

Die klassische Versicherung greift in diesen Schadenfällen nicht...

Das stimmt. Kommt es tatsächlich zum Schadenfall, sollte das Unternehmen über eine Cyber-Versicherung verfügen. Die Entscheidung sollte zugunsten einer bedarfsgerechten Lösung fallen, die beispielsweise Betriebsunterbrechungen absichert, wie etwa unser Produkt Byteprotect. Denn durch die enge Verknüpfung von IT und Unternehmens­infrastruktur kann ein Angriff ganze Geschäftsprozesse zum Erliegen bringen. Ein gutes Risikomanagement berücksichtigt das.

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