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Produktporträt

Handvenensensor auf Erfolgskurs

Von Fujitsu Technology Solutions GmbH · 2014

Ob Fingerabdruck, Handvenen­struktur, Iris oder andere persönliche Merkmale – in Zeiten, in denen Datenklau, Hacking und Skimming Hochkonjunktur haben, steigt die Nachfrage nach biometrischen Erkennungssystemen für eine zuverlässige Authentifizierung. In Unternehmen unterschiedlicher Branchen, wie etwa im Finanzsektor oder Gesundheitswesen, kommt die Fujitsu PalmSecure® Sensortechnologie immer häufiger zum Einsatz.

Fujitsu PalmSecure® ist eine berührungslose Authentifizierungsmethode über das Venenmuster der Handfläche, das als persönlicher Identifizierungscode dient. Das Muster ist bei jedem Menschen einzigartig und bietet mehr als fünf Millionen Referenzpunkte. Die Fehlerquote liegt bei eins zu zehn Millionen. Damit verbannt das Venenmuster seine biometrischen „Kollegen“ wie den Fingerabdruck und die Iris in Sachen Authentifikationsgenauigkeit auf die hinteren Plätze. Auch in Hinsicht auf Manipulationssicherheit ist PalmSecure® einzigartig – da Handvenen unsichtbar innerhalb des Körpers verlaufen und nur bei lebendem Gewebe, wenn Blut fließt, erfasst werden können.

Brasilien: Bankautomaten lesen aus der Hand

Geldautomaten haben Kriminelle längst für sich entdeckt. Sie installieren etwa ein unauffälliges, kleines Gerät vor dem Kartenschlitz, das die auf dem Magnetstreifen gespeicherten Daten kopiert. Eine Minikamera filmt die Eingabe der PIN-Nummer. Und schon können Gauner mit Kartendubletten das Konto leer räumen. Bankkarten können zudem gestohlen werden. Grund genug für Bradesco, die größte Privatbank Brasiliens, sich nach einer neuen Sicherheitslösung umzusehen. Zusammen mit Fujitsu entwickelte Bradesco die erste biometrische ATM-Lösung in Südamerika. Landesweit sind bereits mehr als 48.000 Geldautomaten mit dem sicheren und hygienischen PalmSecure® Sensor ausgestattet. Über 70 Millionen Kunden haben in Verbindung mit ihrer Bankkarte, auf der zuvor das Handflächenvenenmuster als biometrisches Template im Chip gespeichert wurde, einen sicheren Zugang zu ihren Konten. Damit konnte Bradesco die mit Betrug verbundenen Kosten gegen Null senken. Auch nach über 700 Millionen Transaktionen konnte kein Betrugsfall registriert werden. Weiterer Pluspunkt: der Lebendnachweis über PalmSecure®. Um weiterhin Rente zu beziehen, brauchen Bradesco-Kunden ihrer Rentenversicherung keine schriftliche Lebensbescheinigung mehr zukommen lassen.

PalmSecure® mit bioLock® von realtime schützt SAP-Anwendungen

Sicherheitslücken und Passwortmissbrauch verursachen in Unternehmen enorme Kosten. Für Anwender, die mit sensiblen Daten arbeiten, stellt Fujitsu PalmSecure mit bioLock von realtime eine sichere Zugriffsberechtigung zur Verfügung und ermöglicht ein zuverlässiges Monitoring jeglicher Transaktionen von ABAP-basierten SAP-Anwendungen, ob am Rechner oder im Kiosk-System.

Sicherheits-Checkpoints im SAP-System

Unternehmen können damit den Zugriff auf bestimmte Bildschirmansichten einschränken, sensible Datenfenster verdecken oder Felder für das Speichern oder Exportieren von Daten sperren, also erst nach einer Authentifizierung freigeben. Insbesondere im Finanzbereich oder Gesundheitswesen, wo Mitarbeiter den ganzen Tag im System eingeloggt bleiben, bietet Fujitsu PalmSecure mit bioLock von realtime ein weiteres Feature: die Aufforderung zur erneuten Authentifizierung des Anwenders in festgelegten Zeitabständen oder bei besonders vertraulichen Daten und Transaktionen. Die Authentifizierungslösung setzt maßgeschneiderte Unternehmensrichtlinien in Sachen Sicherheit um und schafft damit wichtige Sicherheits-Checkpoints im SAP-System. Thema Haftungsnachweis: Um dem Risiko des unternehmensinternen Datendiebstahls oder -missbrauchs Paroli zu bieten, stellt das biometrische Identity Management eindeutige Prüfpfade zur Verfügung. So lassen sich auch zu einem späteren Zeitpunkt alle Aktivitäten der Anwender im System nachweisen. Betrug im Einkauf, in der Lohnabrechnung oder in der Lagerhaltung ist ein Riegel vorgeschoben.

Apotheker setzen auf kontaktloses Handauflegen

Apotheker haben aufgrund gesetzlicher Vorgaben umfangreiche Dokumentationspflichten und Vorkehrungen zu leisten. Schon heute müssen sich Apotheker authentifizieren – etwa per Passwort oder Codekarte. Letztere kann jedoch vertauscht oder manipuliert werden. Und Passwörter sind ohnehin keine sichere Form der Identifikation. Gefragt war eine Authentifizierungslösung für alle Anwendungen in der Apotheke. Die Lösung? Palm-ID, basierend auf der PalmSecure® Sensor-Mouse, für die Anfang dieses Jahres in Österreichs Apotheken der Startschuss fiel. Sie wird ganz einfach gegen die Standard-Mouse ausgetauscht und das Software Package wird aufgespielt. Dieses kommt von der österreichischen Firma Philippeit Biometricsecuresystems GmbH, die biometrische Authentifizierungssysteme vor allem im Bereich Gesundheitswesen und für Apotheken anbietet und dabei auf die Fujitsu PalmSecure® Technologie setzt. Dann folgt die unkomplizierte Ersterfassung legitimierter Personen und Mitarbeiter. Fertig.

Palm-ID: Lückenlose Dokumentation verhindert Manipulation

Wer hat was wann in der Apotheke gemacht? Palm-ID minimiert das Fehlerpotenzial im Einzelhandel, da alle Arbeitsschritte, wie die Zubereitung oder Ausgabe von Arzneimitteln, als verlässlicher Nachweis im gesamten EDV-Anwendungsbereich dokumentiert werden. Insbesondere im Umgang mit verschreibungspflichtigen Arzneien sowie Präparaten, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, ist ein lückenloser Nachweis unerlässlich. Manipulationen, etwa durch Nachbearbeitung von Rezepten und unberechtigte Rabatte oder Warenentnahmen, sind nicht möglich. PalmSecure® kann zudem zur einheitlichen Authentifikation der Arbeitszeiterfassung, als Ersatz für den Zutrittscode der Alarmanlage oder zum e-Banking innerhalb der Apotheke verwendet werden.

Identifikation am Arbeitsplatz und unterwegs

Bereits am Rechner kann die Authentifizierung zum Beispiel über die Pre-Boot-Authentifizierung, die Windows Authentifizierung oder das Single-Sign-on für Applikationen wie SAP mittels Handvenenscan erfolgen. Fujitsu hat den Sensor jüngst auf eine Stärke von ein paar Millimeter schrumpfen lassen, so dass er selbst in einem Smartphone Platz findet. Mit dem FUJITSU Notebook LIFEBOOK U904 Ultrabook™ und der FUJITSU Workstation CELSIUS H730 mit integriertem PalmSecure® Sensor erweiterte Fujitsu kürzlich das Leistungsspektrum für mobile Nutzer. Damit ist der Sensor für alle möglichen Anwendungen verfügbar, die Absicherung des eigentlichen Notebooks ist dabei nur ein Teil eines Ganzen.

Kontakt

Fujitsu Technology Solutions GmbH
Mies-van-der-Rohe-Straße
80807 München
E-Mail: cic@ts.fujitsu.com