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IT-Sicherheit im Homeoffice

„Deutschland ist im Homeoffice-Modus“

Von Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) · 2020

Porträt: Dr. Holger Mühlbauer

Dr. Holger Mühlbauer, Geschäftsführer des Bundesverbandes IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) berichtet im Interview, welche IT-Sicherheitsvorkehrungen Nutzer in ihrem Homeoffice umsetzen. Der Verband sieht einen „Digitalisierungsschub“, der jetzt mit mehr Bewusstsein für IT-Sicherheit verbunden werden muss. Hierfür bietet die IT-Sicherheitsbranche kostenfrei Unterstützung und Beratung bei der sicheren Anbindung von Arbeitsplätzen außerhalb des Unternehmens an.

Wie haben die Unternehmen aus Ihrer Sicht auf die Corona-Krise reagiert?

Viele IT-Verantwortliche reagieren mit einer enormen Beschleunigung der Digitalisierung. Erzwungenermaßen haben sie in kurzer Zeit Homeoffice-Arbeitsplätze eingerichtet. Die Intention war es, Betriebsstrukturen und Arbeitsprozesse aufrechtzuerhalten. Doch nicht jedes Unternehmen verfügt über die IT-Infrastruktur, um das Homeoffice der Mitarbeiter adäquat zu sichern. Das bereitet uns Sorgen.

An welchen Beobachtungen machen Sie das fest?

In etlichen Fällen werden hilfsweise private Hard- und Software sowie Netzanbindungen genutzt. Möglicherweise sind auch nicht alle Komponenten, die Unternehmen und Organisationen ad hoc zur Verfügung stellen, in Bezug auf IT-Sicherheit auf dem aktuellen Stand der Technik.

Welche Risiken sehen Sie in der aktuellen Situation?

Die derzeitige flächendeckende Umstellung auf mobiles Arbeiten, Homeoffice, Datenübermittlung und Remote-Authentifizierung stellt erhöhte Anforderungen an die IT-Sicherheit. Wir haben eine Liste mit zehn empfohlenen Sicherheitsvorkehrungen erstellt. Um einen Überblick zu bekommen, haben wir in einer deutschlandweiten Umfrage ermitteln lassen, welche dieser Vorkehrungen die Homeoffice-Nutzer anwenden. Die am häufigsten genannten Funktionen sind:

• 65 Prozent der Mitarbeiter nutzen sichere Passwörter für ihren Rechner im Homeoffice. 

• 63 Prozent der Befragten haben ihr WLAN mit einem Passwort geschützt.

• In 61 Prozent der Homeoffices sind Virenschutzprogramme installiert.

Zu welchen Schlüssen kommen Sie bei der Analyse dieser Zahlen?

Das Ergebnis zeigt, dass durchaus Problembewusstsein für IT-Sicherheit besteht. Allerdings sehen wir bei allen von uns vorgeschlagenen Sicherheitsfunktionen auch einen erheblichen Überzeugungsbedarf. Über eine öffentliche Webseite stellen unsere Mitglieder deshalb für drei Monate kostenfreie IT-Sicherheitslösungen einschließlich Fernberatung zur Verfügung. Die Angebote richten sich an alle betroffenen Anwender.

Wir hoffen, dass es uns gelingt, den jetzt erkennbaren Bewusstseinswandel für Sicherheitsprobleme und Digitalisierungsvorhaben mit einem angemessenen Maß an IT-Sicherheit zu verbinden. Damit bewirken wir in der aktuelle Situation hoffentlich etwas Positives. 

Kontakt

Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT)
Chausseestraße 17
10115 Berlin
E-Mail: info@teletrust.de

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