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Produktporträt

Gefahrenpotenzial Feuer

Von Rittal GmbH & Co. KG · 2016

Die Produktfamilie DET-AC III von Rittal enthält sowohl Brandmelde- als auch Aktivlöschsysteme.

Die Gefahr eines Brandes gehört zu den elementaren Bedrohungsszenarien für den IT-Betrieb. Entscheidend in jedem Sicherheitskonzept ist die Brandfrüherkennung, die gemeinsam mit dem Aktivlöschsystem die IT-Anlage schützen sollte. Welche Konzepte es zum Brandschutz gibt, und welche Kriterien bei der Auswahl wichtig sind, zeigt der folgende Beitrag.

Laut der Brandursachenstatistik des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung sind elektronische Komponenten immer wieder Hauptverursacher für Brände aller Art. Wenn es in Rechenzentren brennt, sind es meist kleine Schwelbrände, die durch defekte Kondensatoren, Netzteile oder sonstige Kurzschlüsse ausgelöst werden.
Welche Auswirkungen ein Datenverlust auf die laufenden Geschäftsprozesse hat, muss zuerst die Anforderungsanalyse ermitteln.

Welches Löschsystem?

Da Raum-Lösungen eine Reihe von Folgeinvestitionen nach sich ziehen können, ist es bei kleinen IT-Anwendungen mit einer geringen Anzahl an Serverschränken häufig sinnvoller, den Brandschutz auf Ebene der IT-Racks zu implementieren. Es gibt eine Reihe von Brandmelde- und Löschsystemen zum Einbau in geschlossene Serverschränke, wie die Rittal Produktfamilie DET-AC III.

Rechtzeitiges Erkennen

Um einen Entstehungsbrand im frühen Stadium zu erkennen, ist neben hochsensiblen Rauchmeldern ein aktives Rauchansaugsystem von großer Bedeutung. Wichtig ist, dass die Luft aus dem gesamten Serverschrank durch die Brandfrüherkennungsanlage überwacht wird.

Die Lösung verfügt über eine eingebaute Notstromversorgung mit Akkus, kann bis zu vier Stunden ohne Netzspannung überbrücken, so das Brandschutz auch während und nach einem Stromausfall noch aktiv ist.

Das richtige Löschmittel

Um die IT nach durchgeführter Löschung wieder schnell verfügbar zu machen, sollte das Löschmittel die Elektronik nicht beeinträchtigen – es sollte nicht leitend sein und keine Rückstände hinterlassen. Wasser oder Aerosollöschmittel erfüllen diese Anforderungen nicht. Bevorzugt werden Inertgase wie Argon, Stickstoff oder chemische Löschmittel wie Novec 1230. Argon und Stickstoff verdrängen Wärme, Novec 1230 entzieht dem entstehenden Brand die Energie. Daneben muss eine ausreichende Dichtigkeit des IT-Racks gegeben sein. Das Rittal Brandmelde- und Aktivlöschsystem DET-AC III bevorratet zwei Liter Novec 1230 in einem 19-Zoll Einschub mit nur einer Höheneinheit. Die Menge reicht zum Löschen für 2,8 m³.

Automatisierte Stromabschaltung

Innerhalb der Haltezeit müssen die elektrischen Komponenten von der Energieversorgung getrennt werden. Dies kann automatisiert mit einer schaltbaren Power Distribution Unit (PDU) in Kombination mit einem Monitoring-System erfolgen.
Auch beim Ausfall einer Versorgungsleitung - aufgrund eines Schadens - funktioniert die DET-AC, da sie eine eingebaute Notstromversorgung mit Akkus hat, die bis zu vier Stunden ohne Netzspannung überbrücken kann. Die integrierte CAN-Bus Schnittstelle ermöglicht eine direkte Anbindung an das Monitoring System CMC III, das unter anderem die Protokolle http, SNMP, MODBUS ITCP und OPC-UA unterstützt.

Kontakt

Rittal GmbH & Co. KG
Auf dem Stützelberg
35745 Herborn
E-Mail: info@rittal.de
Web: www.rittal.com